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24. Juni 2022

Die Ordinationsassistenz als elementare Nahtstelle zu Rettungsdienst und Leitstelle

OrdinationsassistentInnen erfüllen eine zentrale Aufgabe im Gesundheitswesen. Sie unterstützen ÄrztInnen bei Diagnostik und Therapie, organisieren die Abläufe in der Ordination und sind ein wesentliches Bindeglied zwischen PatientInnen und niedergelassenen ÄrztInnen einerseits, und den Leitstellen, Rettungs- und Notarztdiensten andererseits. Auf Initiative von Veronika Zelger-Thaler, Lehrbeauftragte am Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe (AZW), und der Schule für Medizinische Assistenzberufe am AZW, wird dieses wichtige Nahtstellenthema nun tirolweit in die Ausbildung für OrdinationsassistentInnen integriert. Zur ersten derartigen Veranstaltung wurden über 30 TeilnehmerInnen aus ganz Tirol begrüßt.

Patrick Golger von der Rettungsdienst Tirol gGmbH informierte über die allgemeine Situation und Auslastung des qualifizierten Krankentransports in Tirol. So wurden im Jahr 2021 insgesamt 199.000 Fahrten durchgeführt, das entspricht einem Durchschnitt von 850 Transporten an Werktagen. Dafür stehen 85 bis 90 Fahrzeuge unterschiedlicher Ausstattung zur Verfügung. Er erläuterte unter anderem, welche Voraussetzungen für die Inanspruchnahme eines Krankentransportwagens vorliegen müssen und welche alternativen Beförderungsmittel den PatientInnen angeboten werden können. Andreas Maurer von der Leitstelle Tirol gGmbH erläuterte zunächst die Abläufe und Schwierigkeiten in der Disposition von Krankentransporten, anschließend wurde die effektive Kommunikation zwischen Arztpraxen und Leitstellen bei der Bestellung von Krankentransporten und der Meldung von Notfalleinsätzen in der Ordination besprochen.

Die Fragen der TeilnehmerInnen und das Feedback zeigten das große Interesse und bestätigten einmal mehr, wie wertvoll die Vernetzung aller an der Versorgung von PatientInnen beteiligten Berufsgruppen ist. Weitere Schulungen im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Ausbildung „Ordinationsassistenz“ werden sowohl am AZW, als auch am Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) stattfinden.

07. Juni 2022

Forderndes Pfingstwochenende 2022

Viele Einsätze forderten über das Pfingstwochenende die Tiroler Einsatzkräfte und unsere MitarbeiterInnen. Bei einem entgleisten Personenzug im benachbarten Garmisch-Partenkirchen konnten wir unsere KollegInnen der Leitstelle Oberland mit vier Notarzthubschraubern und mehreren Fahrzeugen aus den Rotkreuz-Bezirken Innsbruck Stadt, Innsbruck Land und Reutte unterstützen.

Insgesamt mussten wir 454 Notrufe im Bereich der Feuerwehr abarbeiten. Aufgrund eines Unwetters am Sonntagabend musste die Leitstelle Tirol nachalarmieren und zusätzliches Personal in den Dienst stellen. Bei 63 Verkehrsunfällen wurde medizinische Hilfe benötigt. Rund 100 Einsätze im alpinen Gelände wurden die letzten drei Tage verbucht. Unter anderem viele Pfingstfeste sorgten im Rettungsdienst für hohes Einsatzaufkommen und über 1900 Alarmierungen.

Wir möchten uns bei allen Systempartnern für die gute Zusammenarbeit und bei unseren MitarbeiterInnen für die professionelle Arbeit bedanken.

25. März 2022

Werde Teil unseres Teams

Wir suchen MitarbeiterInnen für die Abteilungen IT, Gesundheitsberatung 1450 und 1450/Covid-Telefonie. Nähere Infos unter Karriere

11. Februar 2022

Jahresrückblick 2021: Zwei Millionen Aktivitäten in der Leitstelle Tirol

Das Corona-Virus hält Tirol in Atem, neue Varianten, rasant steigende Zahlen, Verschärfung der Maßnahmen – all das hat das Jahr 2021 geprägt. Ein noch nie dagewesener Arbeitsumfang musste bewältigt werden.

Zwei Millionen Notrufe, Anrufe und digitale Meldungen sind 2021 in Summe in der Leitstelle Tirol eingegangen (ca. 930.000 via Telefon | ca. 1.065.000 digital). Zu den Vorjahren eine unglaubliche Steigerung von 150% zum Vorjahr (2020: 812.000) und +300% zu Jahr 2019 (503.000). Erneut sind die massiven Steigerungen in den Bereichen Gesundheitsberatung 1450, im Speziellen mit Covid-19 Aktivitäten zu erklären. Die Gesundheitsberatung 1450 hatte 2021 über 400.000 Anrufe zu verzeichnen somit um 200% mehr als 2020 (2020: 135.000). Zusätzlich waren weitere über 1.000.000 Covid-19 bezogene digitale Meldungen/Eingänge zu verzeichnen (2019: 200.000). 2021 hat somit alle bisherigen „Rekorde“ bei weitem übertroffen.

Nähere Informationen finden Sie unter Download.

20. Januar 2022

Negativlawine an die Leitstelle Tirol melden

Die Lawinensituation in Tirol wird vom Team des Lawinenwarndienstes Tirol täglich bewertet und als Lawinenreport unter www.lawinen.report veröffentlicht. Um groß angelegte Rettungseinsätze für Lawinen, bei denen niemand verschüttet/verletzt wurde, zu vermeiden, bitten wir uns diese sogenannten Negativlawinen via Alpinnotruf 140 oder SOS EU ALP-App zu melden. Sie werden in unserem Einsatzleitsystem verbucht und bei nachfolgenden Meldungen beachtet. Je nach Beschreibung der Einsatzörtlichkeiten kann es dennoch zum Einsatz von Rettungskräften kommen, um die Örtlichkeit vor Ort zu verifizieren. Die Information über eine Negativlawine ist aber wichtig für die anrückenden Mannschaften. Auch der Lawinenwarndienst Tirol weist auf diese Thematik über seine sozialen Medien hin.

Verhalten im Notfall